Was ist das?

4. April 2003, 12:37
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Sieht aus wie kräftiges Gras, wächst in jedem Garten und schwimmt in jeder Suppe.

Schnittlauch ist neben der Petersilie das bekanntestes Küchenkraut. Jeder kennt die langen, saftiggrünen Röhrchen, die mild-lauchartig riechen und schmecken. Schnittlauch enthält Vitamin C und Vitamin A in nennenswerter Menge und ist stark eisenhaltig. Die Pflanze gedeiht seit uralten Zeiten in ganz Europa, in Nordamerika, Nordafrika und Mittelasien.

Wie der Name schon sagt, muss Schnittlauch immer geschnitten werden, also nicht gehackt. Da er beim Hacken viel Saft verliert, sollte man zum Schneiden ein sehr scharfes Messer oder besser noch eine Küchenschere verwenden. Vom Schnittlauch werden insbesondere die röhrenförmigen Stengel genutzt, aber auch die essbaren Blüten lassen sich für die Verzierung von Salaten verwenden.

Schnittlauch sollte nur frisch verwendet werden. Er passt zu Salaten, Aufstrichen, Eierspeisen und Suppen. Grundsätzlich gilt, dass Schnittlauch mit allen Gerichten harmoniert, die auch Zwiebelgeschmack vertragen. Schnittlauch hat einen leicht zwiebeligen Geschmack, der gut mit anderen Gewürzen wie Kerbel, Estragon und Petersilie kombiniert werden kann. Aber auch Kresse und Zitronenmelisse sind geeignet, weniger dagegen der Knoblauch, der den Schnittlauch überdeckt.

Schnittlauch verträgt keine langen Kochzeiten. Das Gewürz sollte immer nach dem Kochen oder Braten dazu gegeben werden. Dafür braucht man sich ums Dosieren keine Gedanken machen. Man kann ihn reichlich verwenden, ohne ein Gericht zu überwürzen. (red)

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    Schnittlauchblüte

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    Schnittlauch

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